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Karrierewege bei PTW

Alena Treyer
Administration

Daniela Eulenstein
Product Management

Oliver Schrenk
Customer Success Management

Marc Damrau

Education & Training

Jannic Treyer
Production

Thomas Lehmann
Quality Assurance

Zahra Azadi

Electronical Test Field

Julia-Maria Osinga-Blättermann
Product Management

Scott Kempf
Circuits & Firmware

Alena Treyer

Accountant

 

 

Ich heiße Alena Treyer, bin 24 Jahre alt und komme ursprünglich aus Pfaffenweiler. Seit September 2019 bin ich Teil der PTW-Familie. Aktuell arbeite ich in der Buchhaltung und unterstütze zusätzlich das Controlling.

Mein Job ist sehr abwechslungsreich. Ein Schwerpunkt liegt in der Kreditorenbuchhaltung – ich prüfe, buche und bezahle die Eingangsrechnungen unserer Lieferanten. Außerdem bereite ich zum Monatswechsel verschiedene Aufgaben für den Monatsabschluss vor.

Darüber hinaus bin ich in der Personalzeiterfassung tätig. Hier erfasse und korrigiere ich Arbeitszeiten, Pausen und Abwesenheiten, stelle Zeitdaten für die Entgeltabrechnung bereit und erstelle Statistiken für Management, HR und Controlling.

Aktuell unterstütze ich zusätzlich das Controlling, was meine Tätigkeit noch vielseitiger macht: Ich erstelle Berichte und Statistiken und bin für zwei unserer Tochterunternehmen mitverantwortlich.

Ich bin über meinen Bruder Jannic Treyer zu PTW gekommen. Er hat hier seine Ausbildung zum Industriemechaniker absolviert – und wie das mit großen Brüdern so ist, sind sie oft ein Vorbild.

So habe auch ich mich für eine Ausbildung zur Industriekauffrau bei PTW entschieden. Nach meinem Abschluss 2022 arbeitete ich zunächst im Einkauf. 2023 wechselte ich dann in die Buchhaltung, wo ich bis heute tätig bin.

Besonders schätze ich die flachen Hierarchien und das Arbeiten auf Augenhöhe. Die Zusammenarbeit mit anderen Abteilungen macht Spaß, da gegenseitiges Verständnis und Unterstützung an erster Stelle stehen.

 

Was ich an der Arbeit hier besonders mag, ist die unterstützende Atmosphäre. Jeder hilft jedem und man arbeitet wirklich als Team. Dazu kommt, dass die Aufgaben abwechslungsreich sind und es nie langweilig wird.

Mich motivieren vor allem meine Arbeitskollegen. Außerdem macht die Abwechslung in meinem Job jeden Tag aufs Neue Spaß.

Marc Damrau

Director Education & Training

Als ich mich für ein Studium entschied, gab es das Studienfach Medizinische Physik noch nicht. Daher nahm ich zunächst ein ganz ‚normales‘ Physikstudium auf. Erst während der Promotion bin ich mit der Medizinphysik in Berührung gekommen - aufgrund einer Erkrankung im familiären Umfeld. Dadurch habe ich die Strahlentherapie kennengelernt und erfahren, dass in diesem Bereich auch Physiker tätig sind. Das war für mich persönlich der Startpunkt, um mich mit Medizinphysik zu beschäftigen, denn diese Anwendung hat mich fasziniert. Parallel zur Promotion habe ich daraufhin ein Fernstudium „Medizinische Physik und Technik“ an der TU Kaiserslautern begonnen.  

Noch während der Promotion erhielt ich das Angebot, mich in der Strahlentherapie der Frankfurter Uniklinik zum Medizinphysik-Experten ausbilden zu lassen. Insgesamt habe ich 15 Jahre in Kliniken gearbeitet, die letzten 9 Jahre bis 2012 als leitender Medizinphysiker in der Strahlentherapie im Klinikum der Stadt Hanau. Dann kam schließlich der Punkt, an dem ich der Klinik den Rücken kehren wollte, um meine klinische Erfahrung bei der Entwicklung von Messmitteln für die Qualitässicherung einzubringen. Da ich mein gesamtes Medizinphysiker-Berufsleben mit PTW-Produkten gearbeitet hatte, kannte ich diese bereits sehr gut und habe mich gefreut, bei PTW eine Stelle angeboten zu bekommen.

Begonnen habe ich bei PTW als Produkt-Spezialist. Nach drei Jahren übernahm ich als Sales Manager dann die Verantwortung für die Vertriebsgebiete USA und Kanada. Dabei habe ich festgestellt, dass mir die klinische Anwendung und das Erklären unserer Produkte viel mehr liegen. Bereits in der Uniklinik hatte ich medizinisch-technische Radiologie-Assistenten (MTRAs) unterrichtet. Daher kam mir der Gedanke, bei PTW ein Applikations-Team zu gründen, um unsere Kunden zu unterstützen und interne Trainings für unseren Vertrieb, aber auch für die Applikations-Spezialisten in unseren Niederlassungen weltweit anzubieten.

Meine Idee ist bei der Geschäftsführung auf offene Ohren gestoßen: Seit Anfang 2020 leite ich jetzt die Abteilung „Education and Training“. Zum Aufgabenbereich gehören nicht nur die Definition und Ausarbeitung von Schulungsinhalten, sondern auch die Optimierung der technischen Umsetzung. Unser Repertoire ist inzwischen sehr umfangreich: So bieten wir neben Präsenzveranstaltungen auch Online-Demos und -Trainings, Webinare, Tutorials und Podcasts an. Da wir die Veranstaltungen teilweise auch selbst organisieren, finde ich die Tätigkeit sehr abwechslungsreich.

Ich mag es vor allen Dingen, dass ich sehr frei in meinen Entscheidungen bin und viele eigene Ideen einbringen oder auch Ideen von Kollegen umsetzen kann. Da bin ich wenig eingeschränkt. Nach wie vor schätze ich den unmittelbaren Kontakt zu unseren Kunden. Es macht mir Spaß, mit Kollegen aus den Kliniken, die ich zum Großteil noch aus meiner klinischen Zeit gut kenne, zusammenzuarbeiten und ihnen zu helfen. Ich mag die Verbindung zwischen dem klinischen Alltag und der Anwendung unserer Produkte auf hohem Niveau.

In der Klinik hat mich die angewandte Physik immer fasziniert und dass man gemeinsam mit den Ärzten dazu beitragen kann, die Behandlung der Patienten zu optimieren. Auf der anderen Seite kann die individuelle Auseinandersetzung mit den Patienten auf Dauer sehr belastend sein. Insbesondere dann, wenn es nicht gelingt, ihnen zu helfen.

Die Motivation eines Medizintechnikherstellers ist es, Produkte so zu optimieren, dass ihre Anwendung immer einfacher wird und sie die Anforderungen und Aufgaben in der Klinik tatsächlich erfüllen. Dies erfordert neben technisch-physikalischem Wissen und Verständnis auch kontinuierliches Feedback aus der Klinik. Ein sehr schöner Aspekt dabei ist es, in einer Gruppe zu arbeiten, in der alle Beteiligten an einem Strang ziehen und nicht gegeneinander arbeiten, weil unterschiedliche Interessen bestehen.

Ich schätze sehr die flachen Hierarchien sowie die starke Kommunikation und die kurzen Entscheidungswege. Außerdem mag ich die Kollegen. Wir sind eine sehr gute Truppe bei PTW, und es macht mir großen Spaß, hier zu arbeiten.

Ohne klinische Erfahrung geht es meines Erachtens nicht. Daher würde ich auf jeden Fall empfehlen, erst einmal ein paar Jahre in der Klinik zu arbeiten, bevor man in die Industrie wechselt. Die klinische Erfahrung ist ein essentieller Teil des Medizinphysiker-Daseins. Wenn man diese Luft nicht geschnuppert hat, kann man nicht wirklich spüren, was es für Nöte und Notwendigkeiten in der Klinik gibt. Man muss die Sprache der Klinik verstehen, um herauszufinden, wo der Schuh drückt.

Zahra Azadi

Specialist Electronical Test Laboratory

Ich heiße Zahra Azadi und arbeite in der Produktion. Als Elektronikerin sorge ich gemeinsam mit dem Prüffeld-Team dafür, dass alle Geräte geprüft sind, bevor sie zum Kunden gehen.

Als Testerin im Prüffeld prüfe ich alle Geräte auf Funktionalität und Sicherheit. Treten Probleme auf, gehe ich den Ursachen nach und behebe Fehler durch gezielte Reparaturen.

Als ich nach Deutschland kam, habe ich vom dualen Ausbildungssystem erfahren. Die Kombination aus Theorie und Praxis fand ich sofort spannend.

Über die Webseite der Arbeitsagentur bin ich auf PTW aufmerksam geworden. Ich wollte gerne als Elektronikerin in einem Medizintechnikunternehmen arbeiten, weil hier Präzision gefragt ist und die Arbeit direkt mit der Gesundheit von Menschen zu tun hat. Außerdem arbeitet man mit sehr unterschiedlichen Geräten - von kleinen bis zu größeren Systemen.

Besonders spannend finde ich, dass moderne medizinische Geräte viele verschiedene elektronische Komponenten kombinieren. Während meiner Ausbildung habe ich mehrere Abteilungen in der Produktion kennengelernt. Nach dem Abschluss habe ich zunächst in der Bestückung gearbeitet und Platinen bestückt, bevor ich ins Prüffeld gewechselt bin, wo ich heute tätig bin.

Was ich an der Arbeit hier besonders mag, ist die unterstützende Atmosphäre. Jeder hilft jedem, und man arbeitet wirklich als Team. Die Aufgaben sind abwechslungsreich - es wird mir nie langweilig.

Mich motiviert jeden Tag, dass ich konkrete Ergebnisse sehe und Probleme lösen kann. Es ist ein gutes Gefühl, wenn ein Gerät wieder einwandfrei funktioniert. Außerdem freue ich mich jeden Morgen auf die Zusammenarbeit mit meinem Team.

Daniela Eulenstein

Research Scientist

Ich habe ein grundlegendes Physikstudium aufgenommen, ohne überhaupt zu wissen, dass es so etwas wie Strahlentherapie gibt. Meine Bachelorarbeit habe ich zunächst in experimenteller Physik begonnen, diese aber abgebrochen und nochmals neu angefangen – dieses Mal in der Arbeitsgruppe Medizinische Strahlenphysik von Professor Björn Poppe. Dieser Neuanfang war die beste Entscheidung meines Studiums! Ich war so begeistert von der Thematik, dass ich in der Arbeitsgruppe geblieben bin. Parallel zu meinem Masterstudium in Physik habe ich begonnen, im Pius Hospital in Oldenburg in der Strahlentherapie und Nuklearmedizin zu arbeiten.

Nach meinem Studium habe ich dann die Fachkunde zur Medizinphysik-Expertin erworben und als fachkundige Medizinphysikerin im Pius Hospital in Oldenburg gearbeitet. Parallel zu meiner Klinikarbeit war ich weiterhin Mitglied der Arbeitsgruppe von Professor Poppe und habe in der Zeit viel geforscht, war an Lehre beteiligt, habe zahlreiche Abschlussarbeiten betreut und meine Doktorarbeit geschrieben – mit und über PTW-Detektoren. 2018 habe ich dann „die Seiten gewechselt“ und arbeite seitdem als Research Scientist bei PTW.

Ich arbeite in der Abteilung Physikalisch-Technische Projekte als Research Scientist. Meine Aufgaben sind sehr vielseitig. Zum einen forsche ich für PTW, repräsentiere das Unternehmen in Forschungsprojekten und veröffentliche wissenschaftliche Fachartikel. Des Weiteren unterstütze ich das Produktmanagement und habe das Konzept für die modulare Phantom-Plattform RUBY entwickelt, die Produktrealisierung begleitet, die klinische Validierung durchgeführt und betreibe auch weiterhin das Produktmanagement für RUBY. Darüber hinaus bin ich in unserer Dosimetry School als Dozentin für Theorie und Praxis tätig und gebe auch interne Weiterbildungen.

Das Vielseitige schätze ich besonders. Mein Job ist sehr facettenreich und lässt sich flexibel gestalten. Ich mag den Kontakt und den Austausch mit vielen Kliniken auf der ganzen Welt. Ich kann aber auch außerhalb der Kliniken tätig sein und habe zum Beispiel schon für PTW am CERN gearbeitet – für mich eine große Ehre und tolle Erfahrung!

Mich fasziniert die Arbeit in der Klinik. Mit physikalischem Wissen lässt sich direkt Gutes tun, weil es zur Behandlung jedes einzelnen Patienten beiträgt. Direkt an der Therapie so vieler Patienten beteiligt zu sein, empfand ich als sehr erfüllend. In vielen anderen Bereichen der Physik ist man wesentlich weiter entfernt von der eigentlichen Anwendung.

Letztlich habe ich mich aber dazu entschieden, in die Industrie zu gehen, weil es hier mehr Möglichkeiten gibt: Durch meine jetzige Tätigkeit kann ich viel mehr Kliniken sehen und lernen, wie Strahlentherapie weltweit angewandt wird. Ich bin diesbezüglich neugierig und sehr interessiert daran, was es für verschiedene Ansätze gibt. Das Wissen kann wiederum in die Optimierung von PTW-Produkten einfließen. Meine Arbeit kann auf diese Weise ganz vielen Kliniken zu Gute kommen. Zwar habe ich jetzt viel weniger Patientenkontakt, was schade ist, auf der anderen Seite ist es aber auch positiv, weil man in der Klinik teilweise sehr belastende Schicksale mitbekommt. Davon ist man in der Industrie weit entfernt.

Durch meine Klinikerfahrung bin ich davon überzeugt, dass PTW die besten Produkte im Bereich der Strahlentherapie entwickelt und herstellt. Für mich kam von Anfang an nur PTW als Arbeitgeber in Frage, sollte ich der Klinik den Rücken kehren und in die Industrie gehen. Es war für mich auch sehr wichtig, dass ich nach diesem Schritt meine Forschung weiterhin betreiben kann, und ich schätze sehr, dass PTW mir das ermöglicht.

Meine Empfehlung ist es, erst in der Klinik zu arbeiten und danach in die Industrie zu gehen. Die umgekehrte Reihenfolge ist wahrscheinlich nicht so einfach. Wenn man seine vielseitige Klinikerfahrung in die Industrie einbringt, ist das für beide Seiten auch sehr wertvoll.

Jannic Treyer

Mechanical Workshop Specialist

Ich heiße Jannic Treyer und habe bei PTW meine Ausbildung zum Industriemechaniker abgeschlossen. Insgesamt arbeite ich seit 10 Jahren im Unternehmen. Aktuell bin ich in der Werkstatt in Umkirch tätig und bediene dort große CNC-Maschinen.

Wir arbeiten im Zwei-Schicht-Modell und wechseln wöchentlich zwischen Früh- und Spätschicht. Ich betreue ein Dreh- und Fräszentrum, an dem ich Bauteile für unsere Produkte fertige. Zu meinen Aufgaben gehört es, die CNC-Maschinen zu rüsten, einzufahren sowie die gefertigten Teile zu messen und sorgfältig zu kontrollieren.

Auf PTW bin ich über eine Stellenanzeige in der Zeitung aufmerksam geworden. Ich habe die 3,5-jährige Ausbildung begonnen und wurde anschließend übernommen.

Im Laufe der Zeit habe ich mehrere interne Weiterbildungen absolviert. Heute bin ich zusätzlich als Ausbilder für Industriemechaniker tätig.

Die Arbeit macht mir großen Spaß, weil sie sehr abwechslungsreich ist. Besonders motivierend finde ich, am Ende des Tages zu sehen, was aus Rohmaterial alles entstehen kann.

 

Mich motiviert, meine Erfahrung einzubringen und dazu beizutragen, PTW weiter voranzubringen und Prozesse kontinuierlich zu optimieren.

Julia-Maria Osinga-Blättermann

Product Manager

Schon in der Schule fand ich den Physik-Unterricht sehr spannend. Nach meinem Abitur war ich mir zunächst nicht sicher, ob ich Medizin oder Physik studieren sollte. Ich habe daher recherchiert, welche Möglichkeiten es in beiden Bereichen gibt, und bin dabei auf den Studiengang Medizinische Physik an der Martin-Luther-Universität in Halle gestoßen. Das war für mich die perfekte Kombination beider Fächer.

Zu Beginn meiner Tätigkeit bei PTW habe ich mich mit einem neuen Trend in der Dosimetrie beschäftigt. Dafür habe ich mich mit der entsprechenden Technologie auseinandergesetzt, intensive Literaturrecherchen betrieben, mich mit Forschungsgruppen getroffen und Kundenbedürfnisse analysiert. Es ging darum, herauszufinden, ob wir ein solches Produkt bei PTW entwickeln und anbieten wollen. Aufgrund der von mir erarbeiteten Ergebnisse hat sich PTW dann entschlossen, in diese Richtung zu gehen.

Bei meinem zweiten Projekt ging es um hochpräzise Strahlentherapie, die Stereotaxie. Hier habe ich erste Prototypen für das Stereotaxie-Phantom „Ruby“ entwickelt, das wir Anfang 2020 auf den Markt gebracht haben.

Ich finde es spannend, mich in neue Technologien reinzufuchsen. Die Zeit und die Freiheit zu haben, mich damit intensiv auseinanderzusetzen und mich mit internationalen Forschungsgruppen und Experten aus der Klinik zu treffen und auszutauschen, schätze ich sehr. Es ist viel Eigeninitiative und Kreativität gefragt, was mir sehr gefällt.

Einen Einblick in den Klinikalltag habe ich während meiner studienbegleitenden Praktika erhalten. Die Arbeit in der Klinik ist anspruchsvoll, aber gleichzeitig auch von Routine und teils von Schichtbetrieb geprägt. Deshalb stand für mich nach meiner Promotion fest, in die Industrie zu gehen und Medizinprodukte zu entwickeln.

Ich mag den hohen Anspruch von PTW an Präzision und Messgenauigkeit. Das ist aus meiner Sicht sehr wertvoll, und ich kann mich damit sehr gut identifizieren. Ich finde es auch toll, dass sich alle Abteilungen, einschließlich der Produktion, in und um Freiburg befinden. Man kann sich so mit allen Kollegen direkt austauschen und dadurch sehr produktiv sein. Bei PTW herrscht eine familiäre Atmosphäre mit flachen Hierarchien, was den alltäglichen Umgang miteinander sehr angenehm macht. Ich habe bei PTW auch relativ viel Freiraum, was die Einteilung der Arbeitszeit betrifft. So kann ich Familie und Beruf gut unter einen Hut bekommen und weiterhin eine anspruchsvolle Tätigkeit ausüben.

Welche Aufgaben ein Medizinphysiker in der Strahlentherapie oder in der Forschung übernimmt, war mir grundsätzlich bekannt. Wie die Arbeit eines Medizinphysikers in der Industrie aussehen kann, kannte ich hingegen nicht. Ich könnte mir vorstellen, dass es anderen auch so geht. Ich habe damals regelmäßig an Konferenzen teilgenommen, beispielsweise an der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Physik. Auf der Industrieausstellung habe ich die Aussteller dann direkt auf Tätigkeiten von Medizinphysikern in ihren Unternehmen angesprochen. So habe ich sehr viel erfahren, und das würde ich auch anderen empfehlen. Daraus kann sich nicht nur die Gelegenheit für ein Praktikum ergeben, auch für die Jobsuche können solche Kontakte Gold wert sein.

Oliver Schrenk

Head of Customer Success Management

Zur Medizinphysik bin ich etwas auf Umwegen gekommen: Während der Schulzeit habe ich beschlossen, dass ich gern etwas in Richtung Medizintechnik machen würde. Das habe ich getan und Medizintechnik studiert – dort habe ich mich in der Physik am wohlsten gefühlt. Deshalb habe ich auf den Bachelor in Medizintechnik den Master in Medizinphysik aufgesetzt. In diesem Bereich bin ich hängen geblieben und habe meine Ausbildung in einer Promotion vertieft.

Seit Mitte 2024 habe ich eine Position in einem für PTW neuen Bereich, dem Customer Success Management. Diese Abteilung leite ich und bin dabei sie aufzubauen. Hier versuchen wir Kunden proaktiv zu unterstützen, nachdem Produkte und Lösungen bei uns gekauft wurden. Wir unterstützen zum Beispiel bei der Installation, der Kommissionierung und der klinischen Inbetriebnahme. Das Ziel ist, dass unsere Kunden PTW-Lösungen möglichst schnell im klinischen Alltag nutzen können. Ich habe dadurch intensiven Kontakt zu den Kunden, aber auch zum Kundenumfeld – etwa in Gesprächen mit Drittanbietern – und unterstütze bei technischen und physikalischen Fragen.

Der enge Kontakt mit den Kundinnen und Kunden ist super spannend – Gespräche und Diskussionen finden auf Augenhöhe von Medizinphysiker zu Medizinphysiker statt. Ich kann das Know-how der Firma und von mir persönlich sehr gut einbringen, sodass die Kunden, die unsere Produkte nutzen, einen großen Mehrwert davon haben.

Ich habe in der Klinik gearbeitet sowohl in der Forschung als auch in der Praxis. In der Klinik wird die Arbeit durch den laufenden Betrieb von vielen Parametern beeinflusst. Da gibt es enge Zeitfenster, etwa wenn Arbeiten an einem Gerät zu verrichten sind, das den ganzen Tag genutzt wird, um Patienten zu behandeln. Zudem sind Probleme meist kurz und akut: Wenn ein Beschleuniger ausfällt, muss man schnell sein und kurzfristig agieren, weil Patienten involviert sind. In der Industrie sind die Probleme und Fragestellungen hingegen oft langfristiger. Das kann Vor- und Nachteile haben. Was jedoch ein eindeutiger Vorteil ist, ist aus meiner Sicht die größere Freiheit in der Industrie. Während ich mich im klinischen Alltag an bestimmte Routinen und Vorgaben halten musste, habe ich in der Industrie mehr Freiraum, kann meine Arbeit individueller gestalten und eigene Ideen besser einbringen. In meiner vorherigen Position als Produktmanager sind Produkte nach meinen Vorschlägen entstanden, die ich heute beim Kunden betreuen darf.

Ich wollte aus der Klinik in die Industrie gehen und PTW ist, wenn man als Medizinphysiker arbeitet, sehr präsent und hat einen äußerst guten Ruf. Die meisten Produkte, die man kennt, die man verwendet, kommen von PTW. Was ich hier schätze, sind die flachen Hierarchien, die direkten Wege. Ich habe Kontakt zu vielen Bereichen in der Firma, der Umgang ist sehr freundschaftlich, unkompliziert und familiär. Zudem wird mir eine große Flexibilität eingeräumt. Ich habe wenige Beschränkungen, was meine Arbeitszeit betrifft. Und durch mobiles Arbeiten kann ich auch meist den Arbeitsort wählen. Das kommt mir und meiner Familie sehr entgegen.

Aus meiner Sicht ist die Ausbildung von großer Bedeutung, unabhängig davon, ob man später in einer Klinik oder in der Industrie arbeitet. Dafür sollte man sich ausreichend Zeit nehmen. Es gibt zwar Möglichkeiten, bei denen man schnell fertig ist und sofort Verantwortung übernehmen kann, aber ich würde empfehlen, sich die Zeit für eine umfassende Ausbildung zu nehmen. So hat man eine solide Grundlage, auf der man später gut aufbauen kann. Zudem sollte man versuchen flexibel zu bleiben. Vor allem in der Klinik, aber auch in der Industrie, kann man schnell in Routinen versinken. Das lässt sich verhindern, indem man offen für neue Herausforderungen und Ideen bleibt.

Thomas Lehmann

Quality Assurance Engineer

Mein Name ist Thomas Lehmann. Ich bin 50 Jahre alt, verheiratet, habe zwei Kinder und bin staatlich geprüfter Elektrotechniker. Seit 2006 arbeite ich bei PTW.

In meiner Freizeit engagiere ich mich mit Begeisterung bei der Freiwilligen Feuerwehr.

In meinem Job in der Qualitätssicherung arbeite ich mit vielen unterschiedlichen Ansprechpartnern zusammen – sowohl mit externen Herstellern und Lieferanten als auch mit verschiedenen Abteilungen bei PTW. Zu meinen wichtigsten Aufgaben gehört es, Abweichungen zu erkennen, deren Ursachen zu analysieren und gemeinsam passende Lösungen zu finden. Dabei arbeite ich eng mit Herstellern, Lieferanten sowie den Bereichen Einkauf, Entwicklung, Lager und Wareneingang zusammen.

2004 hatte ich die Möglichkeit, meine technische Abschlussarbeit bei PTW zu schreiben. So habe ich das Unternehmen kennengelernt. Zwei Jahre später, im November 2006, bin ich schließlich bei PTW eingestiegen.

Zu Beginn war ich für das Layout-Design von Leiterplatten sowie die Auswahl der Bauteile verantwortlich. Später arbeitete ich in der Leiterplattenbestückung und der Montage von Zubehörteilen. Seit Januar 2026 bin ich in der Qualitätssicherung tätig.

Besonders schätze ich, dass unsere Arbeit letztlich dazu beiträgt, Patienten zu helfen. Von Anfang an hat mich außerdem die enge Zusammenarbeit beeindruckt. Wenn Herausforderungen auftreten, ziehen alle an einem Strang, um gemeinsam die beste Lösung zu finden. Dabei profitieren wir von einem hohen Maß an technischem Know-how und langjähriger Erfahrung im Unternehmen.

Mich motiviert der Kontakt mit Menschen und die Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Bereichen. Besonders freue ich mich, wenn wir gemeinsam eine Lösung für ein Problem finden und dafür sorgen können, dass es künftig nicht mehr auftritt.

Scott Kempf

Circuits & Firmware

Ich bin Scott Kempf und arbeite als Experte für Hardware- und Firmware-Entwicklung. Seit Oktober 2023 bin ich bei PTW tätig.

Bisher habe ich mich vor allem mit dem Betriebssystem und verschiedenen Diensten im Supportbereich beschäftigt, also mit der Kommunikation zwischen unseren Produkten, der Cloud und/oder den Anwendern.

Zu meinen wichtigsten Aufgaben zählen die Bereitstellung hochwertiger Software- und Firmware-Lösungen sowie die Erstellung der zugehörigen Dokumentation. Darüber hinaus führe ich Schwachstellenanalysen durch, unterstützte Tests und Validierungen und arbeite eng mit verschiedenen Softwareteams zusammen.

Ich habe mich auf eine Stellenanzeige einer Personalvermittlungsagentur beworben.   Zu diesem Zeitpunkt hatte ich noch nie von PTW gehört.

Da ich bereits seit 2018 in der Medizintechnik tätig war und aus früheren Positionen entsprechende Erfahrung mitgebracht habe, schien die Stelle gut zu mir zu passen.

Ursprünglich hatte ich nicht geplant, von der Hardware- und Firmware-Programmierung stärker in die Softwareentwicklung auf höherer Ebene zu wechseln. Rückblickend hat sich dieser Schritt jedoch als sehr spannend und bereichernd erwiesen.

 

Am meisten schätze ich die Unternehmenskultur und die Menschen, mit denen ich zusammenarbeite. Es gibt ein gesundes Verständnis für die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben sowie die nötige Flexibilität für Familien.

Besonders beeindruckt mich die Hilfsbereitschaft der Kolleginnen und Kollegen. Wann immer ich Unterstützung oder Informationen gebraucht habe, wurde mir geholfen.

Auch abseits des Arbeitsalltags gibt es viele Möglichkeiten, gemeinsam aktiv zu sein. Ich bin beispielsweise in Yoga-, Lauf- und Bouldering-Gruppen aktiv.  Über die Laufgruppe wurde ich sogar motiviert, an Triathlons und Marathons teilzunehmen. Mit einigen Kolleginnen und Kollegen haben sich darüber hinaus auch echte Freundschaften entwickelt - das ist nicht selbstverständlich.

In erster Linie macht mir die Arbeit einfach Spaß. Genauso wichtig sind für mich aber auch die Menschen, mit denen ich zusammenarbeite.

Ich komme gerne ins Büro, weil ich den persönlichen Austausch schätze und mich als Teil eines Teams fühle.

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